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Schulkonzert: Der Ohrenbär

Was macht denn ein Ohrenbär im Wald?

Er will sich entspannen und eigentlich nur seine Ruhe. Dabei hat er aber nicht an die Vögel im Wald gedacht. Die zwitschern und zwatschern, piepsen und schnattern, trällern und tirilieren und machen einen Heidenlärm. Da könnte der Ohrenbär mit seinen empfindlichen Ohren gerade aus seinem Fass springen. Die Vögel müssen weg. Er verscheucht sie alle, husch, husch. Endlich kehrt Ruhe ein. Kein Laut ist mehr zu hören. Gar nichts. So schön und entspannend ist das ja gar nicht, findet der Ohrenbär und lockt die Vögel mit der Zauberflöte von Mozart wieder in den Wald zurück. Sie sollen ja singen, aber ordentlich, der Reihe nach und nicht alle durcheinander. In seinem geliebten Fass findet er für jeden Vogel ein Lied. Da singen die Spatzen, die Meisen, die Enten, die Rotkehlchen, die Kuckucks und die Schwalben alte Volkslieder, aber auch neue jazzige Stücke. Sogar die Hühner und Störche bekommen jeder ein Lied. Nur die Eulen kommen zu spät und im Fass ist kein Lied ist mehr für die Eulen übrig. "Schuhu!" jammern sie. Doch der Ohrenbär kennt sich aus in der Musikszene und findet in einem Jazzkeller den Eulenblues für die traurigen Eulen. Zum Schluss findet sich ganz unten im Fass noch ein Quodlibet und die Vögel singen drei verschiedene Lieder nun sogar geordnet im Chor. Der Ohrenbär ist glücklich und die Vögel dürfen wieder ordentlich singen.

Text: Peggy Lehmen